Es gibt viele Gründe, warum die Männer ihre Haare verlieren. Und obwohl Sie nicht immer genau wissen, wann die Haare zu intensiv auszufallen begannen, lesen Sie heute diesen Artikel, und das bedeutet, dass dies geschieht und Sie wollen es aufhören.

Die Alopezie kann durch eine Reihe von Faktoren und Zuständen verursacht werden. Bei einigen Menschen kann es zu einem vorübergehenden erheblichen Haarausfall (Telogeneffluvium) kommen, während es bei anderen Menschen um einen ständigen erheblichen Haarausfall geht.

Wir haben eine Liste von Gründen zusammengestellt, die erklären können, warum der erhebliche Haarausfall beginnt. Aber zuerst sprechen wir darüber, was wir meinen, wenn wir über den erheblichen Haarausfall sprechen.

Alopezie oder Haarausfall?

Diese Frage ist nicht so blöd, wie es scheint. Der Haarausfall ist nicht dasselbe wie die Alopezie. Die Alopezie bei Männern ist eine genetisch bedingte Krankheit, während der Haarausfall allein durch viele Faktoren verursacht werden kann.

Tatsache: An jedem Tag verlieren Sie normalerweise etwa 100 Haare auf Ihrem Kopf. In der Tat nimmt das keinen Einfluss auf den Zustand Ihrer Frisur. Während einige Haare ausfallen, wachsen andere Haare gleichzeitig.

Das echte Problem entsteht, wenn dieser Zyklus von Erneuerung, Wachstum und Ersatz gestört wird oder wenn die Haarfollikel zerstört werden.

Wir wollen das konkretisieren, weil es einen Unterschied dazwischen gibt, dass wir eines Morgens ein paar Haare auf dem Kissen bemerken und dass wir weniger Haare am Hinterkopf sehen. Wenn Sie zur letzten Gruppe gehören, lesen Sie weiter, um mehr über die Ursachen für die Haarausdünnung zu erfahren.

Bevor Sie das Geld für eine Haartransplantation oder für den Kauf von Finasterid ausgeben, schauen Sie unsere Liste der Tatsachen, die Sie über den Haarausfall wissen müssen, durch.

Genetik

Beginnen wir mit der Hauptsache: erbliche Haarverlust. Die Genetik ist der wichtigste Faktor dafür, wie anfällig Sie für androgenetische Alopezie (auch als der Haarverlust vom männlichen Typ bezeichnet) sind, welche die häufigste Form des Haarverlustes ist.

Tatsächlich hat eine kürzlich durchgeführte Studie gezeigt, dass es tatsächlich 287 Gene gibt, die mit der Alopezie bei Männern assoziiert sind. Überprüfen Sie also Ihre Familiengeschichte (sehen Sie sich alte Fotos an), um festzustellen, ob in Ihrer Familie erbliche Alopezie vorliegt.

Es ist interessant: Die Studien zeigen, dass die eineiigen Zwillinge ihre Haare im gleichen Muster, mit der gleichen Geschwindigkeit und im gleichen Alter verlieren.

Hormone

Männliche Hormone beeinflussen auch das Haarwachstum oder den Haarausfall. Wenn Ihr Körper Testosteron in weniger nützliches Dihydrotestosteron (DHT) umwandelt, kann es zum Haarverlust kommen. Diese Form von Testosteron zwingt die Haarfollikel auf der Kopfhaut sich zu vermindern, bis sie so klein sind, dass sie nicht mehr in der Lage sind, das verlorene Haar zu ersetzen oder eine gesunde Umgebung zu bilden, aus welcher neues Haar wachsen kann.

Autoimmunerkrankungen

Autoimmunerkrankungen können fokale Alopezie verursachen – einen Zustand, bei welchem die kreisrunde, völlig haarlose Areale am Kapillitium erscheinen. Die Alopezie tritt auf, weil die Leikozyten im Immunsystem die gesunden Haarfollikelzellen angreifen, wodurch der Follikel geschädigt und das Haarwachstum verlangsamt wird. Die Autoimmunerkrankungen, die häufig mit dem erheblichen Haarausfall verbunden sind, umfassen Alopezie, Lupus, Morbus Hashimoto, Morbus Basedow und Psoriasis.

Arzneimittel

Die Anwendung von bestimmten Arzneimitteln geht mit Nebenwirkungen einher, welche den normalen Haarwuchszyklus beeinträchtigen, was zum Haarverlust führt.

Zu den Arzneimitteln, welche den Haarzustand beeinflussen können, gehören:

  • blutverdünnende Mittel; 
  • Beta-Adrenozeptor-Antagonisten zur Kontrolle des Blutdrucks,
  • entzündungshemmende Mittel; 
  • Antidepressiva, 
  • Antimykotika,
  • Schwangerschaftsschutzmittel. 

Die Strahlentherapie und die Chemotherapie bei Krebs können einen intensiven Haarausfall verursachen.

Chirurgischer Eingriff oder medizinische Zustände

Wenn Sie kürzlich operiert wurden oder sich nach einer schweren Krankheit auf der Besserung sind, ist ein erheblicher Haarausfall eine normale Erscheinung.

Medizinische Zustände wie Anämie, Diabetes, Essstörungen, Eisenmangel, systemischer Lupus erythematodes und Schilddrüsenprobleme können einen erheblichen Haarausfall verursachen. Aber die gute Nachricht ist, dass das Haar sich normalerweise nach der Behandlung der Grunderkrankung wiederherstellt.

Stress

In den meisten Fällen stellt der Haarausfall bei Männern kein Gesundheitsrisiko dar und weist nicht auf gesundheitliche Probleme hin. Bei einigen Männern kann der erhebliche Haarausfall jedoch ein Grund für starke emotionale Erlebnisse werden, ihr Selbstwertgefühl beeinträchtigen oder sogar zu einer Depression führen. 

Stress kann auch die Gesundheit Ihrer Haare beeinflussen. Oft bemerken die Menschen nach einem erheblichen emotionalen Schock mehrere Monate lang eine (vorübergehende) Haarausdünnung. 

Diät

Die Diät kann auch die Gesundheit der Haare beeinflussen. Möglicherweise erhalten Sie nicht genug Ferritin, ein Protein, das eine wichtige Rolle bei der Speicherung von Eisen spielt. Es wurde bewiesen, dass das Eisen die Fähigkeit Ihres Körpers beeinflusst, die Haare zu produzieren. Der Gewichtsverlust oder die Gewichtszunahme können auch zu einem vorübergehenden erheblichen Haarverlust führen.

Mit anderen Worten: Vermeiden Sie fetthaltige und bearbeitete Lebensmittel im Allgemeinen und streben Sie danach, sich ausgewogen und richtig zu ernähren.

Infektionen und Hautkrankheiten

Die Infektionen und die Hauterkrankungen können die Kopfhaut beeinflussen und zum Haarverlust führen. Wenn sich auf der Kopfhaut die Glatzflechte (eine Pilzinfektion) entwickelt, kann dies zur Entstehung von Haarausfallstellen führen, die als Gürtelrose bezeichnet werden.

Verletzungen und Verbrennungen

Die Verletzungen und die Verbrennungen sind eine weitere Ursache für den Haarverlust. Dies ist normalerweise vorübergehend und nachdem die Wunde verheilt ist, stellt sich das normale Haarwachstum wieder her. Es ist jedoch nicht zu vergessen: Wenn Sie eine Narbe haben, wachsen die Haare an dieser Stelle in der Regel nie wieder.

Haarpflege

Die Haarpflege kann auch zum Haarverlust beitragen, auch wenn es unlogisch zu sein scheint. Wenn Sie beispielsweise heiße Geräte (Haarglätter oder Haartrockner) zum Stylen Ihres Haares verwenden, können Sie Ihr Haar mit der Zeit schwach und brüchig machen.

Verursacht das Rauchen den Haarverlust?

Es wurden mehrere Studien durchgeführt, die zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Rauchen und der Geschwindigkeit des Haarverlustes bei Männern gibt. Wie bei den meisten Krankheiten wird das Rauchen die Situation nur verschlimmern. Wenn Sie also über den Haarverlust besorgt sind, ist dies ein weiterer Grund, mit dem Rauchen aufzuhören!

Die Liste ist lang, aber es gibt auch gute Nachrichten: Die meisten dieser Probleme führen nur zu einem vorübergehenden Haarverlust; sobald Sie also die Ursache beseitigen, werden Sie das Haar wahrscheinlich wieder in seinen früheren (prächtigen) Zustand zurücksetzen.

Sogar wenn bei ihnen ein dauerhafter Haarverlust (androgenetische Alopezie) besteht, ist Ihre Geschichte über die Haare noch nicht zu Ende. Sie müssen nur eine richtige Behandlung finden.

Können Shampoos den Haarverlust verursachen?

In der letzten Zeit wurden zahlreiche Studien durchgeführt, um festzustellen, ob bestimmte Shampoos den Haarverlust verursachen können.

Vermeiden Sie Shampoos mit Natriumlaurylsulfat (SLS) und Ammoniumlaurylsulfat (ALS), welche die Kopfhaut reizen und die Haarfollikel schädigen können. Vermeiden Sie auch Shampoos, welche Natriumchlorid enthalten, welches die Trockenheit und den Juckreiz der Kopfhaut verursachen kann.

Es gibt verschiedene Shampoosgegen erheblichen Haarausfall, die helfen, den Haarverlust zu reduzieren und das Haarwachstum zu stimulieren, wie zum Beispiel Alpecin Shampoo.

Wie kann man den erheblichen Haarausfall stoppen

Wenn Sie einen erheblichen Haarausfall bemerken und ihn stoppen möchten, ist die Blockierung von DHT – des Hormons, welches den Haarausfall verursacht, eine der effektivsten Möglichkeiten. Mit einer Kombination aus Finasterid, Minoxidil und Shampoo können Sie optimale Ergebnisse erzielen.

Die wirksamsten Produkte gegen den erheblichen Haarausfall wie Finasterid sind zur Verhinderung des weiteren Haarverlustes bestimmt. Dies bedeutet, dass je früher Sie mit der Einnahme beginnen, desto mehr Haare können Sie behalten.

Viele Menschen empfinden die Alopezie vom männlichen Typ als einen normalen Teil des Alterns. Für einige Menschen kann das unangenehm sein, insbesondere wenn es in einem frühen Alter geschieht. Die Alopezie kann dazu führen, dass Sie sich weniger sicher fühlen. Es kann hilfreich sein, mit einem Psychologen oder sogar mit der Familie und mit Freunden zu sprechen, wenn Sie sich Sorgen über den intensiven Haarverlust machen.

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